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Pfingstlagerbericht 2014 Ra/Ro

veröffentlicht um 02.07.2014, 08:19 von Pfadfindergruppe 14 Mount Kenya   [ aktualisiert: 04.07.2014, 07:41 ]
Freitag 6.6.14

Das 1- Auto hat sich bereits um 15:15 Uhr im Heim getroffen. Wir haben das Material eingepackt, waren einkaufen, tanken und haben uns in den Wiener Stau gestürzt. Aber nach etwa dreieinhalb haben wir unseren Pausenplatz am Mondsee erreicht. Haben dort gemütlich Abend gegessen und vier Fallschirmspringern beim Landen in unserer Nähe zugeschaut. Das zweite Auto mit Molli hat sich zwei Stunden später auf den Weg gemacht und war gegen 21:00 Uhr am See. Nach einem kleinen Snack für sie und einen Beachvolleyballversuch sind wir Richtung München aufgebrochen. In der Dunkelheit sind wir gegen 23:00 Uhr mit Hilfe des Navis wohlbehalten, aber müde im Heim eingetroffen. Wir haben nur ausgepackt und sind kollektiv schnell eingeschlafen.

Samstag Vormittag 7.6.14 (von Sarah)

9:00 Uhr und schon der erste Streit wer das Bad benutzen darf. Alex, Molli und Sebi sind schon früh raus um einkaufen und tanken zu gehen. Währenddessen hat Consti seinen ersten Versuch gestartet um Staub zu saugen, hat es dann aber doch gelassen weil sich der Staubsauger angehört hat wie ein Bohrer. Thomas war schon sehr aktiv und verscheuchte die Weberknechte und kehrte das Haus. Ich sitze gemütlich im Schlafsack und beobachte das Geschehen und nasche Kirschen

Samstag Nachmittag

Um 13:00 Uhr war es endlich soweit, Aufbruch (München). Beginn mit einem gemütlichen Spaziergang zur Schnellbahnstation Baldham. Da kam schon die erste Ra/Ro-Challenge: Wie kaufen wir ein Gruppenticket. Mit der Schnellbahn ging es ab nach München City. Nach 45 Minuten Münchner U-Bahn-Dschungel haben wir unser Ziel erreicht – Olympiaplatz. Unser erster Stopp war das BMW Museum/Ausstellung der neuen Modelle. Doch manche von uns besuchten lieber das Café. Dann gingen wir endlich zum Europaturm. Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf München. Während die Rotte schon müde im Schatten saß war Thomas noch immer in hellster Aufregung. Am Abend war es dann soweit. Die Grill-Challenge wurde eröffnet - mit Lagerfeuer im Abgang. Thomas fragte motiviert: „Ich schlafe im Freien, wer ist dabei?“. Doch alle Ra/Ro schliefen bereits im Haus.


Sonntag Nachmittag

Nach einem eher ruhigen und angenehmen Start in den Sonntag machten wir uns zur Mittagszeit auf den Weg in die Stadt. Es war unser letzter verbleibender Tag in München da stellt sich doch die Frage was gibt es wohl schöneres und aufregenderes als diese Reise mit einer tollen Schnitzeljagd quer durch die gesamte Innere Stadt zu beenden? Als wir uns auf den Weg von unserem angemieteten Heim bis zum Bahnhof machten, knallte die Sonne bereits voller Energie auf uns herab und der Marsch dorthin entpuppte sich zu einem Schweißakt der feinsten Art. Dort endlich angekommen warteten wir auf die für uns vorgesehene Schnellbahn der Linie S4 von unserer Station Baltham in Richtung Geltendorf. Nach unzähligem Umsteigen bekamen wir unsere erste Aufgabe und die hatte es bereits in sich „ Bildet eine Kette von der Mariensäule bis zum Fischbrunnen“, logisch nachgedacht konnten wir diese Aufgabe alleine nicht bewältigen. Anfangs waren wir doch etwas schüchtern, doch als wir die erste Gruppe von Leuten ansprachen und sie sich bereit erklärt hatten uns zu helfen, war es von da an ein Kinderspiel diese Aufgabe zu schaffen. Sogar Menschen die wir eigentlich gar nicht angesprochen hatten kamen dazu und machten die Kette immer länger, es war lustig mit anzusehen wie sich immer mehr Leute uns anschlossen. Nach ein paar Fotos hier und ein paar dort, lösten wir die Kette mit großem Jubel und Händeklatschen auf. Fazit, glücklicherweise hatten wir eine Stadtführer, einen Navigator (Martin) und zahlreiche Wikipediadatein über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten in petto, völlig undenkbar was wir getan hätten wenn wir uns vorher nicht so gut vorbereitet hätten. Gegen 17Uhr am Abend hatten wir es dann geschafft unsere letzte Aufgabe lautete „Trefft uns in der Frauenkirche“, mit unseren letzen Kraftreserven erreichten wir unser Ziel und anschließend erfreuten wir uns an einer leckeren Portion Eis! Noch am selben Abend beschlossen wir, uns in ein Gastgarten zu setzen und unseren letzten Abend entspannt ausklingen zu lassen. Thomas ließ es sich nicht nehmen die berüchtigte Weisswurt zu kosten und siehe da es schmeckte ihm. Mit vollen Bäuchen gingen wir gemütlich weiter durch die Stadt und suchten vergeblich nach einem offenen Café an einem Sonntagabend (ich hoffe diese Ironie versteht sich von selbst). Doch wir hatten Glück, wir fanden einen Starbucks, wohl angemerkt für einige von uns ging es zu diesem Zeitpunkt weniger um den Kaffe als um das gratis Wlan. Nachdem auch dieses Café für diesen Tag Feierabend machte waren wir gezwungen uns von dem Wlan zu trennen und nach vorne zu Blicken. Wir nahmen die nächste U-Bahn und machten uns auf den Weg nach Hause. Völlig erschöpft von diesem aufregenden Tag legten wir uns schlafen und freuten uns auf die Heimfahrt.