Berichte‎ > ‎

Bericht Ca/Ex Sommerlager 2013

veröffentlicht um 21.07.2013, 08:17 von Pfadfindergruppe 14 Mount Kenya   [ aktualisiert: 09.08.2013, 15:49 ]
Bildergalerie: England 2013 

Aktueller Flugstatus:
Stansted - Düsseldorf:
Verspätet in Düsseldorf gelandet um 18:47
Düsseldorf - Wien:
21:15 Das Boarding wurde beendet, der Flug kann aber noch nicht starten. Der Flug wird erst um 21:40 mit Verspätung starten!
21:33 Der Flug ist jetzt unterwegs! Ankunftszeit: 23:01
Landed!!!

23.7. Anreise

Also der erste Tag war schon sehr abenteuerlich: Pünktlicher Abflug von Wien mit einem "Luftautobus" (zwei Sitzreihen links, zwei Sitzreihen rechts) nach Düsseldorf. Dort drei Stunden Aufenthalt - aber wir wollten nicht im Transitbereich ausharren. Deshalb durch die Sicherheitsschleuse nach draußen - Zivilisation Ahmad: Mac Donalds. Mittagessen, Kartenspiel, ausruhen, Planung der nächsten Tage, ....

Dann der Schock: Unser Weiterflug mit einer kleinen Dash-Turbopromaschine ist gecancelt! 

Ratlosigkeit! Dann werden wir am Ticketschalter von Air Berlin doch auf einen Lufthansa-Flug umgebucht. Dafür geht es nach Heathrow. Wir haben mehrfach Glück - angeblich. Auf unserem Airbus 320 sind nach unserer Umbuchung noch gerade mal drei Plätze frei. Wir sitzen völlig über das ganze Flugzeug verteilt. Schwierig, muss oder darf man sich jetzt mit seinen Nachbarn unterhalten? Marlene nimmt die Gelegenheit wahr und quatscht gleich die nächsten zwei Stunden .... 

Dann wieder eine Verzögerung von eine Stunde - weil rund um Düsseldorf viele Gewitter niedergehen müssen wir warten. Dann kurz Gelegenheit zum Start. Wir sind als sechste Machine dran - nach uns müssen die anderen angeblich eine weitete Stunde warten ! 

Ankunft in London- Heathrow, Gepäck geholt, zur U-Bahn, aber: Nach nach Greenford muss man mit vollem Gepäck drei Mal umsteigen! Mit letzter Kraft erreichen wir den Lagerplatz 

DER ABER WIRKLICH IDYLLISCH IST. 

Aus dem abendlichen Ausflug in die Stadt wird um 22.30 Uhr dann leider nichts mehr, aber wir schlafen wie Babys!


24.7. Tag 2

Nach unserer kurzen, aber warmen Nacht mussten wir um 7.30 aufstehen. Doma, Lisa und Alex (englischer Bekannter von Lisa) besorgten Frühstück bei Salesbury in Ruislip. - die angeblich nicht gesalzene Butter ergänzte sich "prächtig" mit Nutella... Typisch englisch.

Nach dem Frühstück fuhren wir in die Stadt zum Buckingham Palace. Während wir beim Wachenwechsel zuschauten, machte sich Arthurs Hut selbstständig und flog in einen Brunnen vor den Palast. Mit der Genehmigung der Polizei durfte Doma, in einer Heldenhaften Aktion, den Hut wieder zurück holen. 

Danach machten wir einen "kleinen" Zwischenstopp im einzigen Girl Guide Shop. Mit einer Menge Souveniers bepackt ging es weiter zum Hard Rock Coffee. Da ein Essen im Caffee doch recht teuer ist, entschieden wir uns schweren Herzens im Mci des berühmten Harry Potter Bahnhofs "Kingscross" zu essen. Leider konnten wir nicht gegen die berühmte Wand springen, da der gesamte Bahnhof einer Schönheitskur unterzogen wurde. 

Somit ersparten wir uns einen Krankenhausaufenthalt wegen Verletzungen durch "Wandsprünge". 

Am Heimweg gelang es uns, Wolfi mit einem geheimen Pfadfinder-hotspot zu überraschen. Lisa führte uns zu dem Geburtshaus von B.P. Und die St. James Church wo im Westflügel ein Fensterglas mit einer B.P. Abbildung zu sehen war. Wolfi war überwältigt! 

Danach mussten wir für den Abend, Lebensmittel besorgen und ein Grilllagerfeuer vorbereiten. 

After that haben wir unsere Freunde from England eingeladen. 

That was awesome. Sogar Ric aus Greenford kam uns besuchen! 

Jetzt werden wir noch das Feuer genießen und danach schlafen gehen um morgen fit in den Tag starten zu können. 

Liebe Grüße und gut Pfad,
 Marlene


Dienstpatrullen: 
  • Raffi & Marlene - Wasser holen 
  • Madlen, Arthur, Basti & Markus - Kochen und Einkaufen 
  • Carmen & Alex - Abwaschen 
  • Petzi, Lukas, Matthias - Goa nix tuan


25.7. Tag 3

Mit der U-Bahn ging es in der früh, nach einer zu kurzen Nacht, als erstes zur Bond Street. Dort besuchten wir den Disney Store, der jedes Kinderherz höher schlagen lässt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis fuhren wir zum Null Meridian, nach Greenwich. Ein langer & steiler Aufstieg folgte, um das Observatorium zu besuchen. Auch ein Foto beim Null Meridian durfte nicht fehlen (auch wenn das eine Wartezeit von 15 Minuten beinhaltete). Daraufhin war ein Besuch des London Bridge Experience Pflicht - ein sehr spannender Mix aus Geschichte & Horror unter der London Bridge. Nachher besuchte ein Teil von uns das Marine Museum während der andere Teil sich in der Wiese ausruhte. Dann geb es Abendessen am Themseufer und wir wurden mit einem wunderschönen Somnenuntergang für den anstrengenden Tag belohnt.Als schöne Abschluss sahen wir zuletzt die Towerbridge im Dunklen.

Bericht von Madlen

26.7. 4.Tag

Am Freitag besuchte uns Ric, ein britischer Pfadfinderführer, den wir schon als besonderen Freund der Gr. 46 aus Wien kennen. Er begleitete uns den ganzenTag, der als ersten Programmpunkt die Zugfahrt nach Chingsford und eine kurze Wanderung nach Gilwell-Park brachte. Im ehemaligen Landsitz von Baden-Powell besuchten wir das dortige BP-Museum und kauften natürlich beim Souveniershop kräftig ein. Ein Rundgang vom "White House" über das Gelände, vorbei an BP's altem Wohnwagen, schloss den Besuch ab. Dann ging es wieder mit dem Zug zurück nach London, wo wir zuerst nach einer kurzen Busfahrt die Tower Bridge überquerten und auf den Tower of London hinunterschauten. Weiter gibt es nach Westminster (Gedenkstein für BP und Olave), Big Ben und Houses of Parliament, dann kurzer Zwischenstopp im Britisch Museum (Stein von Rosett, ...), zurück zum Picadillycircus  (superdry-Shop) hinauf zur Regentstreet und Oxford-circus und ab nach Hause. Wir hatten bereits am Morgen unsere Zelte abgebaut und die letzte (bzw. vorletzte Nacht) in London im Haus bzw. unter einem Baum vor dem Haus geschlafen. Es war warm und fallweise sah man sogar die Sterne. (Und der Fuchs ließ uns auch in Ruhe!)
Immerhin müssen wir morgen schon um 5 Uhr früh aufstehen, um den Zug von KingsX nach Retford zu erwischen.

Bericht von Wolfi

27.7. Tag 5

Der Tag begann pünktlich um 5.00 Uhr... Natürlich standen wir mit voller Motivation auf und verließen trotz allem den Lagerplatz recht pünktlich  um 6.30 Uhr. Ursprünglich war ja geplant, dass wir ganz nach CaEx Tradition beim McDonalds in KingsCross frühstücken, doch da wir in KingsCross nur mehr 7 Minuten Zeit hatten bis  unser Zug fuhr, verschoben wir das Frühstück nach Retford. Während der Zugfahrt überraschten wir Wolfi mit einem kleinen Geburtstagskuchen mit Austria-Fänchen. Nach unserer kleinen Feier schlief so ziemlich jeder bei uns im Zug. -Wir hätten beinahe die Haltestelle in Retford verpasst.  Da unser Anschlussbus nach Walesby zwei Minuten nach unsererAnkunft fuhr, mussten wir unser Frühstück nach Walesby verschieben. Da um 9 Uhr das Pub in Walesby noch nicht geöffnet hatte, entschieden wir uns den 300m Fußweg Richtung Lagerplatz in Angriff zu nehmen um dort zu frühstücken. Da englische 300m in Wahrheit 0,5 km war und wir das ganze mit vollem Gepäck gehen müssten, machten wir bei der Hälfte eine Pause. Währenddessen ging Wolfi schon zu Fuß zum Lagerplatz weiter und bettelte den Supportdienst an, unser Gepäck abzuholen, damit wir nicht so schwer zu tragen hatten. Am Lagerplatz angekommen, bestellten wir uns zuerst 28 Toast zur Stärkung.
Dann gingen wir hinauf auf den Hügel zu unserem Lagerplatz neben den Funkern und richteten uns zuerst gemütlich ein. das heißt, wir ließen uns einfach einmal in der Sonne auf den Boden fallen und ruhten uns aus. Dann wurde unsere Ausrüstung geliefert, wir bauten die Zelte auf und machten uns zur Stärkung noch eine Nudelsuppe und Gulasch. Um 19 Uhr begann die feierliche Lageröffnung mit einem kleinen Feuerwerk und kurz darauf begann es zu regnen. :(. Einige von uns führen dann noch mit dem Bus nach Wordrop zu Tesco um für Frühstück und Mittagessen einkaufen, aber dann waren wir alle schon relativ früh in den Zelten.

28.7. Tag 6

Der Sonntag begann um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück, danach wurden endlich die von uns bestellten sechs langen Rundlinge - gefräst und druckimpregniert, wie in England üblich - geliefert. Und es war höchste Zeit: bei aufkeimendem starken Wind, der uns fast davongeblasen hätte, versuchten wir einen einfachen Lagerbau mit einem Dreibein, einem Zweibein und einem Rundlinge dazwischen aufzubauen. Nach einem Fehlversuch stand das Gerüst, aber es war fast unmöglich wegen des Windes die Planen zu fixieren. Mit vereinten Kräften gelang es dann doch - in schon begann es stark zu regnen.
Zu Mittag gab es Palatschinken mit Fruchtsalat und Joghurt, danach war die Kochpatrulle nochmals zu Tesco unterwegs um für das Abendessen und das nächste Frühstück einzukaufen. Andere nützen die Zeit für ein Schläfchen oder gingen duschen. Um fünf Uhr am Abend erwartet uns eine tolle Airshow der "Blades", vier ehemaligen "Red Arrows- Piloten", die uns ihre Künste hoch über dem Lagerplatz zeigten. Gegen Abend wurde intensiv Fußball (Österreich gegen eine Übermacht aus Nordirland, trotzdem haben wir 13 : 8 gewonnen - Tooooor, Toooooor, i werd narrisch!) gespielt, Knoblauchsuppe gekocht und Salat, Käse, Paprika, Schinken etc. gegessen. Nach 20 Uhr stand dann zum Abschluss noch eine Lagerrunde am Programm - einige haben nordirische Freunde gefunden, andere gingen so spazieren und entdeckten plötzlich unser Gruppenhalstuch mit anderen zu einer Fahne zusammengenäht.
Groß war die Freude, dass wir Clive, einen Freund aus 2007, und seine Gruppe gefunden haben. - Er hat uns für morgen Abend zum Tee eingeladen ;-)
(Lisas cake-man, seither liebt sie ihren "yorkshire tea loaf").

29.7. Tag 7

Da es gestern doch noch relativ spät geworden ist, glaub ich kaum, dass einem, außer unserem Duracel-Hasen (Carmen), das Austehen leicht gefallen ist...
Nachdem wir dann doch alle aufgestanden sind, genossen wir ein süßes Frühstück mit Nutella, Strizel und Marmelade. Um 9.30 ging es dann mit dem Bus weiter nach Lincoln. Wie erwartet, schlief so ziemlich jeder während der einstündigen Busfahrt. In Lincoln angekommen, machten wir uns gleich auf in Richtung Kathedrale und Burg. Der Weg dorthin führte durch die historische Altstadt PUNKT bildschön. Die beinahe 1000 Jahre alte Kathedrale war beinahe 1000 Jahre alt. <- by Doma. Jetzt der echte Satz: Die beinahe 1000 Jahre alte Kathedrale war echt beeindruckend und einige von uns zündeten eine Kerze in der Kapelle an. Anschließend besuchten wir die Burg in Lincoln, die leider gerade noch unter den Renovierungsarbeiten litt. Der Rundgang auf der Burgmauer, war auch nur ein halber Rundgang, aber trotzdem hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt und die zwei benachbarten Atomkraftwerke... -strahlende Aussicht. Nach der Burg führten uns Doma und Lisa in ein kleines Geschäft was Fudge verkaufte. Zur Erklärung: Fudge hat eine teigartige Konsistenz, schmeckt wie Kekse und gibt es in fast allen Geschmacksrichtungen. Nach unserem großzügigen Einkauf in dem Geschäft führen wir heim und machten köstliches Putengeschnetzelts mit Reis. Von 2,8 kg Putenbrust, jede Menge Paprika, Tomaten, Creme fresh, und fast dri Kilo Reis blieb - nichts übrig. Am Abend waren wir noch bei Clyde und seiner Gruppe zum Tee (auch schön) und dann haben wir bis Mitternacht "schummeln" gespielt.

30.7. Tag 8

Der Dienstag war von Aktivitäten aller Art geprägt. Nach dem Frühstück ging es zuerst zum Kletterturm - eine besondere Herausforderung für viele. Dann hatten einige noch irre viel Spaß in den Zorbing-Balls während sich andere bereits beim Minigolf erprobten oder durch das unterirdische Labyrinth genannt Cave-Mace robbten. Nach dem Mittagessen (gefüllte Paprika mit Reis aus der Dose) und einem kurzen Mittagsbreak ging es mit Kanufahren und einem Besuch im Swimmingpool bzw. mit Bogenschießen weiter. Nach dem Abendessen (Spaghetti), wobei plötzlich alle zusammen halfen um möglichst schnell mit dem Essen fertig zu sein, spielte ein Teil der Jugendlichen Fußball mit "Kathies group" (still don't know what group,) und wir Führer besuchten Clive, einen Gruppenführer aus Harrogate, den wir schon aus dem Jahr 2007 kennen, um ihm zum 65. Geburtstag zu gratulieren. Die Kids waren diesmal pünktlich um 22 Uhr am Lagerplatz, wir spielten noch ein paar Runden "Schummeln" und ab ging's in die Zelte. Die CaEx lernen täglich neue Freunde kennen und beginnen, bis auf wenige, immer öfter mit denen zu plaudern.

31.7. "a rainy day"

Der Festtag des Lagers zum Jubiläum "75 Jahre Walesby" fiel leider fast total ins Wasser. Nach einem schwierigen Morgen mit Wecken um 7.30 Uhr und Frühstück um 8 erklärten wir den Tag zum "day of selfdisition", das heißt, die Jugendlichen sollten selbst entscheiden, was sie machen wollen. Nach einer halben Stunde bei einer Audition, wo die zweite österreichische Gruppe aus Salzburg einen Schuhplatter zu "Highway to hell" präsentierte, wollten alle statt Quadbike-fahren lieber zu "Lasertec". 15 Minuten Wartezeit brachten die Einsicht, dass es sich doch nicht auszahlt und sie lieber in der Arena den Präsentationen der Bagger, der Greifvögel und der Mittelaltershow zuschauen bzw. bei den Geschicklichkeitsspielen ihr Glück versuchen wollten.
Gegen Mittag wärmten wir die restlichen Spaghetti auf - dann begann es zu regnen und es sollte bis zum Abend nicht mehr aufhören. Um 14 Uhr besuchte uns dann ein Teil der Gruppe aus Cambridge, die uns angeboten hat, uns am Samstag früh nach Retford zum Zug zu bringen, zum Tee und zeigte uns einige lustige Spiele. Danach war ein Teil von uns trotz leichtem Regen im Lager unterwegs (vermutlich bei "Kathies group"), andere nützten die Zeit für ein Schläfchen oder zum Kartenspiel. Um 17.30 waren dann alle zum Jubiläumsbarbecue in die Arena eingeladen - mit fast einstündigem Anstellen für einen Spanferkel-Bürger, ein kleines Stück Geburtstagstorte und ein Getränk. Und das bei leichtem Nieselregen. Schade für die Organisatoren, dass auch die Fallschirmspringer, der Überflug eines Lancaster-Bombers und andere Teile des Festprogrammms damit im wahrsten Sinn des Wortes "ins Wasser fielen". - Wir hoffen auf Freitag. Ein kleines Feuerwerk um 22.30 Uhr beendete den Festtag "75 Jahre Walesby" und alle gingen nach 23 Uhr brav in ihre Zelte - denn morgen heißt es um 6.30 Uhr aufstehen. Dann geht es nämlich nach "Lightwater Valley" in den Vergnügungspark!

Tag 10 1. 8. "World-scarf-day" at Lightwater theme Park

Am Donnerstag war Tagwache bereits um 7. Uhr. Mühsam krochen die CaEx aus ihren Zelten und schleppten sich todmüde zum Frühstück. Der Abend zuvor war um 23 Uhr mit einem Feuerwerk zu Ende gegangen - für die CaEx aber kein Grund, sofort danach in n Schlafsäcken zu verschwinden. Stattdessen wurde noch mit englischer Unterstützung noch Karten gespielt. In der Nacht hatte es wieder etwas geregnet, aber für diesen Tag war wieder schöneres Wetter angesagt - was auch eintraf. Mit schwerem Herzen ging es gegen 8 Uhr früh den Bussen und nach fast eineinhalbstündiger Fahrt trafen wir im Vergnügungspark ein. Genug Gelegenheit, unser persönliches Fotoalbum "schlafende Kinder und Leiter" um in paar Gustostückerln zu erweitern. Dort angekommen war die Stimmung plötzlich "Top" und die Kids stürmten die Attraktionen. Zuerst ging es für die Mutigen zur "eagleclaw" wo man sicher festgeklemmt fast 15 Meter hoch geworfen und herumgewirbelt wurde, dann eine kleine Hochschaubahn, dann wieder Herumwirbeln, dann eine mit Dinosauriern gespickte Geisterbahn oder eher eine Hochschaubahn im Dunkeln, dann hinüber zum "ultimate", einer alten fast 2 km langen Hochschaubahn die einem Teufelsritt quer durch den Wald glich, dann Wasserbahnfahren, wieder herumwirbeln, Wasserrutsche und zuletzt ein paar Runden mit dem guten alten Kettenkarussell - Herz was willst du mehr. 
Nach sechs Stunden Vergnügungspark sanken die Scouts erschöpft in die Kissen des Busses - wieder Gelegenheit, schlafende Jugendliche und Führer abzulichten.
Am Abend waren wir von Aiden, dem Leiter einer britischen Gruppe aus der Gegend vom Cambridge, zum Essen eingeladen. Zuerst gab es aber ein paar "Spiele zum Aufwärmen" oder besser, zum Abkühlen, denn es mussten Äpfel mit dem Mund aus einem Wasserbecken gefischt werden - da haben wir knapp gewonnen, danach gab es Chilli auf englische Art und fröhliches Plaudern bevor die Kids duschen und dann auf den Lagerplatz wanderten. Nachtruhe um 11 Uhr, schlafen um 12?


Tag 11 2. 8. every camp has an end

Jedes Lager hat auch ein Ende. Das von Walesby 2013 sollte an diesem Tag. ende gehen. Tagwache erst gegen 8.30 Uhr (frei variabel, denn ohne nachdrückliches Wecken würden die Kids auch bis 10 Uhr "büseln"), dann Lagerabbau - dieZelte waren durch Sonne und leichten Wind schnell getrocknet. Zum Mittagessen gab es gebratenes Gemüse mit Spaghetti und Bratwürsteln, dann wurde nach einer kurzen Pause auch der Lagerbau "umgelegt" und alles verstaut. Gegen 16 Uhr war noch kurz Gelegenheit, ein paar Angebote nochmals besuchen - einige waren Klettern, andere stürzten sich in die großen Bälle, gingen im Pool ein paar Runden schwimmen oder zum Bogenschießen. Danach brachten wir unser Gepäck in die "Marcee 2", ein großes Festzelt, die sonst für das Schlechtwetterprogramm vorgesehen ist und uns für die letzte Nacht als Schlafstatt diente. Um 20 Uhr waren dann alle Teilnehmer zur Abschlussveranstaltung in die Arena eingeladen. Feierlich wurden die Fahnen wieder an die einzelnen Gruppen ausgegeben.


Tag 12 3. 8. going to Brownsea Island

Der Tag begann um 5.50 in der Frūh, viel zu frūh fūr uns alle besonders frūh fūr unsere Stufenleiter. Wir zogen uns alle um. Als wir die Fahrt in der U-Bahn hinter uns hatten mussten wir mit dem Zug fahren (Dauer 3:00h), alle nutzten diese Zeit sinnvoll indem sie den verlorenen Schlaf nachholten. Als die 3h vorbei waren gingen wir zum Hafen von Poole, um an den Hafen zu kommen mussten wir eine Einkaufstrasse durchqueren. Wir haben es fast geschafft, als wir einen Burger King sahen um unseren Blutzucker in die Hōhe zu treiben da wir seit dem Frūhstūck(6:00) nichts gegessen hatten. Als wir nun beim Hafen angekommen waren roch man den wunderschönen Geruch vom Meer. Wolfi holte die Karten und wir stiegen auf das Boot und waren nach kurzer Fahrt dort. Nun gingen wir zu unserem Lagerplatz und auf dem Weg zu unserem Lagerplatz trafen wir Pfauen, Enten und Hirsche. Als wir nun dort waren und mit den Staunen über den wunderschönen männlichen Pfau fertig waren, begann wir die Zelte aufzustellen . Als wir fertig wurden gingen wir eine Runde "schwimmen" ( das Wasser war nicht gerade Tief). Nun kamen wir aus dem Meer heraus und gingen Duschen. Nach dem Duschen spielten die Burschen mit einer anderen Gruppe Fußball. Es endete mit einem 4:3 für Österreich. Danach haben wir uns eine Suppe gemacht. Als sich dann alle die Suppe gemacht hatten ging es lustig weiter, denn wir redeten und redeten wenn dann fast alle gegangen sind waren wir nur noch 2 Mädchen , 2 Leiter und alle Jungs.Wir haben ein bisschen Sterne geschaut und Marlene & Lukas unsere Astronomie FREAKS erklärten uns ein bisschen was. Danach gingen wir zu den Zelten und schliefen auf Brownsea Island.

Bericht von Basti. Grobkorrektur by Rest

Tag 13 4. 8. sleepover on "holy ground"

Wia San aufgstondnd um neine. Leiwond woars. ( entspringt Marlenes Gehirn)
Wie bereits erwähnt standen wir um 9 Uhr auf. ( eine für uns sehr angenehme Zeit)
Unser Frühstücksbrot wurde leider von einem Pfau angepickt. Das störte uns jedoch nicht wirklich, weil die Freude über dich Nacht am"holyground" (Platz des ersten Pfadfinderlagers 1907) überwog.
Danach ging es gestärkt in den Brownsea eigenen Souvenirshop welcher unseren Geldbörsen eine Diät verschaffte und Marlene ein weiteres Halstuch in ihrer Sammlung.
Um unsere Inselrunde zu starten mussten wir erst die Zelte abbauen da wir vermeiden wollten wieder einmal in Zeitstress zu geraten.
Die Burschen waren oag langsam. Aber die Führer zeigten wieder einmal ihr meisterliches können indem sie in kürzester Zeit alles fertig abgebaut hatten!! (entspringt Domas Gehirn)
Netterweise durften wir 2 der Fahnen gegen unsere austauschen und ein Foto mit diesen auf Brownsea Island machen. Nicht zu vergessen ist auch der Gedenkstein den wir gleich danach besuchten. Wie ihr alle Wolfi kennt, machten wir auch dort ein Gruppenfoto.
Die leider etwas kurze aber schöne Inselrunde war informativ, verschaffte uns eine schöne Sicht auf Poole und einen Einblick in die unberührte Natur Brownseas.
Leider war unsere Zeit auf Brownsea auch schon zu Ende. Glücklicherweise drehte die Fähre eine sehr große Runde um die Insel. Während der Fahrt warfen Carmen und Marlene eine Flaschenpost in das Wasser.
Nach einer Stärkung fuhren wir mit einem komplett überfüllten Zug nach Hedgeend. Zum Glück wurden wir dort mit einem Minibus abgeholt und zum Lagerplatz gebracht. Die Freude über ein normales Bett war sehr groß.
Um den Abend perfekt zu machen bestellten wir um das Geld in der Schimpfwortkassa, 8 Pizzen. Diese waren sehr gut und auf jeden Fall ausreichend. Nach einem Abend voller Spiele gingen wir müde ins Bett.

Bericht von Doma & Marlene

Tag 14 5.8 "Tradition trifft Geschichte"

Nach einer wunderschönen Nacht in einem wunderschönen Bett fiel uns das aufstehen um 7.15 gleich viel leichter.
Das Frühstück mit Burger Brötchen (der Supermarkt hatte am Sonntag kein gescheites Brot mehr) war recht eigen, was uns aber trotzdem nicht unsere relativ gute Laune nahm.
Um 9 Uhr wurden wir mit dem Minibus nach Foxlease geführt. In Foxlease hatten wir eine nette Führung durch den Sitz der Girl Guides in Großbritannien, welcher die Schlafräume von B.P. inkludierte. Der Shop hatte leider geschlossen (sparte uns jedoch Zeit und Geld).
Weiter ging es dann mit dem Bus nach Brockhust, wo wir uns alle Fisch'n'Chips kauften bevor wir mit dem Zug nach Southhampton fuhren. Während der Zugfahrt erreichte uns übrigens die Nachricht (via Mail) das unsere Flaschenpost gegenüber von Brownsea gefunden wurde. In Southhampton bestiegen wir das Dach des dortigem Ikea Gebäude um eine Aussicht über den Hafen in Southhampton zu bekommen. Anschließend besuchten wir das Seacity Museum, welches eine sehr interessante und berührende Sonderausstellung über die Titanic hatte.
Bevor es wieder mit dem Minibus zurück ging, kauften wir noch in dem Supermarkt für unser Abendessen ein.

Bericht von Marlene (keine Haftung für Rechdschreip- und Gramatikfeler East)

Tag 15 6.8. 5000 Jahre Geschichte

"Pünktlich" um 7 Uhr begann heute unser Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof - der Weg führte uns über eine Kuhweide, a lá Wolfi halt. Vom Bahnhof ging es dann mit dem Zug weiter nach Salisbury und von dort mit dem Bus nach Stonehenge. Da wir dank Wolfi eine "Educational Group" waren, ersparten wir uns den Eintritt und das lange Warten in der Schlange. Nachdem wir eine großzügige Runde gemacht hatten und um mindestens 100 Fotos reicher waren, hatten wir noch die Zeit vor dem UNESCO-Welterbe auf der Wiese zu picknicken. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus in die Stadt zurück. Nach einem schönen Spaziergang durch die bildschöne Altstadt von Salisbury besuchten wir zum Abschluss die große Kathedrale. Darin wird eines von nur vier erhaltenen Originalen der berühmten Magna Carta gezeigt, leider konnten wir kein Latein. Nachdem ein paar von uns eine Kerze in einer der Kapellen angezündet und ihren Kirchenrundgang beendet hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Zum Abendessen gab es noch ganz traditionell Würstchen mit Bohnen (baked beans)- "sehr gut" und danach "Pancakes". (Leider ist die Bildungsresistenz mancher Kinder immer wieder "erschreckend" – Anm. Wolfgang)

Bericht von Marlene (Haftung für Rechtschreib- und Grammatikfehler by Lukas)


Reiseplan England